Texte - KaroKunst

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zu meinen Arbeiten

Schon sehr lange beschäftige ich mich mit dem Thema Natur. Gefangen von der Faszination der Natur-Räume versuche ich, diese in meinen Bildern und Zeichnungen auszudrücken. Ich möchte diese Räume in meiner Kunst reduzieren auf kleine Ausschnitte oder auf die Räume zwischen den Dingen - Zwischenräume. Dabei versuche ich auch darzustellen, was hinter der Natur ist - das Geistige der Natur. Meistens ist nur noch eine Idee von Natur - Gegenstand abgebildet. Die Idee des Geistigen der Natur soll in den Bildern weiter bestehen. Ich möchte in meinen Bildern die Seele der Natur darstellen, das was sich hinter und in der erfahrbaren Wirklichkeit befindet.


In der künstlerischen Arbeit findet immer ein persönlicher Dialog mit der Kunst statt. Ein innerer Dialog zwischen Mensch und Mensch und zwischen Mensch und Natur wie auch Vernetzungen der Kunst mit der Welt, den Menschen, der Natur sind Thema meiner Arbeiten.

Der Mensch braucht die Natur, um zu leben, ist Teil der Natur, Teil der Schöpfung. Es findet ein Dialog statt zwischen Menschen und Natur über die Sinne des Menschen hinaus - aus seinem Inneren. Die Natur spiegelt die Seele des Menschen wider, und, indem der Mensch die Natur mit allen Sinnen wahrnimmt, kommt es zu einem inneren Dialog zwischen Mensch, Natur und Schöpfung. Diese Schöpfung der Natur gilt es für uns Menschen zu schätzen und zu schützen.


Nach Paul Klee kann man die Orientierung in den Dingen der Natur und des Lebens - eine viel verästelte und verzweigte Ordnung - mit dem Wurzelwerk und der Verästelung eines Baumes vergleichen. Dabei kommt es ihm nicht auf die Wahrnehmung der äußeren Form von Dingen der Natur an, sondern auf das, was hinter der Grenze des unmittelbar Erfahrbaren wahrgenommen wird. Beim Betrachten von und Verweilen innerhalb der Natur fühlt sich der Mensch mit ihr verwoben, vernetzt und versucht nach Paul Klee in der Kunst das "Unsichtbare im Sichtbaren" aufscheinen zu lassen.  

    
Vor 200 Jahre schrieb Georg Christoph Lichtenberg (Schriftsteller): "Über unsere Gedanken hinaus nach  den Objekten gibt es keine Brücke“. Über das hinaus, was wir erfassen können über die uns umgebende Wirklichkeit / Natur lässt sich keine nachweisliche Aussage machen. Mit Hilfe der Kunst kann man an diese Grenze des Erfahrbaren führen und ein Bewusstsein schaffen für Dinge, die hinter dieser Grenze beginnen und uns im Innersten berühren.

 
   
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