Verwurzelung - KaroKunst

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Verwurzelung

Malerei > Raum und Zeit


In meiner Kunst fühle ich mich mit einem zeitlosen Raum verbunden, mit dem ich geistig verwurzelt bin. Indem ich male, bin ich mit dem Unbewussten (wie Ute Karin Höllrig schreibt, auch „dem Urgeschehen menschlichen Entfaltens“) verbunden, das bewusst werden will. So sehe ich auch in den frühen Zeichnungen der Höhlenmaler meine Wurzeln -  genau wie in der Natur und in Einflüssen verschiedener Lebensräume.

Markus Schwering schreibt über Goethes Gedicht „Dämmerung“: „Der Mensch ist von der Natur getrennt und doch Teil von ihr.“ Nach Michael Glass ist der „Weg zurück in die Natur auch der Weg zu seinem Inneren und erst in der inneren Stille kann der Mensch sich spüren und erkennen, was er in Wirklichkeit ist“.
In diesem Inneren haben alle Anlagen und Fähigkeiten ihre Wurzeln. (Bede Griffiths)
Dieser innere Raum ist für mich die Quelle dessen, was ich in meinen Werken darstellen möchte.

Das Gegenbild des Inneren ist die harmonische Entsprechung, das Außen.
„Wir sind Teil der Natur und verleiben uns ständig Umwelt ein -  als Nahrung und auch in Form von Eindrücken und Einsichten“  = Wurzelwachstum. „Je nachdem wie wir die Umwelt wahrnehmen, werden wir zu diesem oder jenem Geschöpf.“ (Andreas Weber)

Zum einen sehe ich meine Kunst als Ergebnis der Verwurzelung mit Vergangenheit, Begegnungen, Eindrücken und Wahrnehmungen eines früheren Lebens, an die ich mich erinnere, die ich in meinem Inneren wiederfinden kann,
zum anderen als eine Verwurzelung durch gegenwärtige Einflüsse, Wahrnehmungen in Verbindung mit Natur, Menschen, der Umwelt und dem Gemeinwesen.
Diese Auseinandersetzung ist Ausgangslage meiner Werke.

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